Sally Perel  zu Gast an unserer Schule.


am 8. Dezember 2010

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Bereits zum vierten Male besuchte uns Sally Perel, der „Hitlerjunge Salomon“, zu einer Lesung. Zwei Stunden lang lauschten 100 Schüler seiner Lebensgeschichte, waren fasziniert von seiner Lebenskraft und seinem Humor trotz oder gerade wegen seiner 86 Jahre.

 

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Schülermeinungen dazu:

„Eine etwas andere Geschichtsstunde! Für die Ernst-Haeckel-Schüler bot sich am 8.12.2010 die große Möglichkeit, einen noch verbliebenen Zeitzeugen des Nationalsozialismus kennen zu lernen. Der Lebensfreude ausstrahlende „Hitlerjunge Salomon“ Sally Perell schilderte uns hochinteressierten Schülern seine Erlebnisse aus der Zeit des Dritten Reiches, Er erklärte, wie er es schaffte, als Jude diese für ihn sicher schlimmsten Jahre verdeckt zu leben. Sally ließ uns an seinen ängstlichsten Erinnerungen teilhaben und offenbarte Gefühle, welche einfach authentisch und sehr herzergreifend waren. Wir hatten großes Glück diese Ehre zu haben und noch einen lebenden Zeitzeugen kennen lernen zu können. Seine Geschichte sollte uns alle nachdenklich machen und dazu auffordern, alles mögliche zu verhindern, dass sich solch eine Geschichte nie wiederholen kann!“ (Wiebke)

 

„Sally Perell hat mir gezeigt wie groß und wie stark ein Mensch sein kann. Nicht vom Äußeren oder seinen Muskeln, allein seine Persönlichkeit und seine Menschlichkeit sind gemeint.

Ein Mensch der so viel Schlimmes erlebt, gesehen und gefühlt hat und so damit umgehen kann, hat von mir den tiefsten Respekt verdient. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einen Menschen getroffen, der wahre Größe bewiesen hat.Der sich mit seinem Schicksal nicht nur abgefunden hat, sondern versucht hat sich selbst nicht zu vergessen und auch nicht aufgehört hat an das Gute im Menschen zu glauben.“(Nora)

 

am 9. November.2011

Wie bereits in den Jahren zuvor besuchte uns Sally Perel an unserer Schule.

Viele Schülerinnen und Schüler kennen ihn und seine ganz besondere Geschichte. In fast ausweglos erscheinenden Momenten verlor er nie die Hoffnung und konnte die Zeit des Nationalsozialismus überleben.

Sally, der als Zeitzeuge authentisch und sehr einfühlsam berichtete, fand sehr schnell Zugang zu seinen jungen Zuhörern. Seine Erinnerungen sind für die kommenden Generationen wichtig, um sich gegen Rassismus, Gewalt und Antisemitismus aktiv einzusetzen.

Vielen Dank für die Worte, den Mut, die Hoffnung, die Herr Perel in den Köpfen der jungen Generation hinterließ.

Schülerinnen und Schüler über ihre Eindrücke von der Lesung zu seinem Film und Buch : "Hitlerjunge Salomon"

Wir fanden den Vortrag sehr interessant und spannend.

Er hat den Holocaust überlebt, weil er sich als jemand anderen ausgegeben hat und verschwieg, dass er ein Jude ist. Die Mutter von Sally hat zu ihm gesagt: "Sally du sollst leben". Diese Worte gaben ihm Mut und er hat sich daran gehalten.

Man hätte ihm noch Stunden zuhören können.

Wir glauben, dass es ihn freut, wenn wir die Geschichte, die er erlebt hat, weitergeben.

Sally Perel kam am 09.11.2011 an unsere Schule. Er berichtete über sein Leben und die Zeit der Nationalsozialisten. Er konnte als Jude überleben, weil er sich als Nazi ausgab. Der Bruder von Sally war wie ein Vater für ihn und rettete am Ende des Krieges das Leben von Sally.

Am 09.11.2011 kam Sally Perel an die Ernst- Haeckel- Oberschule. Er ist einer der wenigen Juden, die die Zeit des Nationalsozialismus überlebten. Sally erzählte uns seine Lebensgeschichte. Das hat mich sehr berührt, weil das, was er machen musste, hätte ich selber wohl nie machen können. Sein Vater sagte zu Sally: "Vergiss nie, woher du kommst!"

Mir hat gefallen, das ein Überlebender des Zweiten Weltkrieges an unsere Schule kam und uns davon erzählt hat, was er erlebt und empfunden hat. Ich habe viel erfahren, was ich vorher noch nicht wusste. Es war interessant zu hören, dass er sich als Nazi ausgeben musste, um zu überleben und ein normales Leben weiter führen zu können.

Es ist bewundernswert, wie Sally den Zweiten Weltkrieg überlebt hat.

Wir danken Ihnen, Herr Perel, dass Sie den nachfolgenden Generationen über dieses dunkle Zeitalter der Deutschen berichtet haben. Wir haben Ihnen aufmerksam zugehört und fanden es schön, dass Sie in Ihrem Alter noch so gut erzählen können.

Am 09.11.2011 war Sally Perel an unserer Schule. Er hat den Zweiten Weltkrieg überlebt. Sally hat uns Schülern aus dem 8., 9. und 10. Jahrgang seinen Lebenslauf erzählt. Ich fand es toll und ich habe Respekt vor ihm, weil er ein Jude ist und im 2. Weltkrieg überlebt hat. Er hat sich als Nationalsozialist verkleidet und wurde so nicht entdeckt. Es gab viele Hindernisse, die er überwinden musste, um nicht erschossen zu werden. Seine Eltern sah er nach dem plötzlichen Abschied in Polen nicht wieder. Nur einmal, als er durch das Getto mit der Straßenbahn fuhr, erkannte er seine Mutter. Ein Wiedersehen war unmöglich, weil er sich dann verraten hätte. Für Sally war es bestimmt nicht einfach.

Mir hat die Vorlesung von Sally Perel sehr gefallen, weil er aus seinem Jugendalter alles erzählt hat, was er so gemacht und getan hat. Er hat geschildert, wie es früher als Jude oder als Nazi in Deutschland war. Ich fand es gut erzählt und man konnte in Gedanken als Salomon mitreisen und alles miterleben. Er musste lügen, als man ihn fragte, ob er ein Jude sei. Natürlich hat er nein gesagt, um sich zu schützen. Das fand ich mutig, weil es für ihn lebensgefährlich gewesen wäre, die Wahrheit zu sagen.

Sally Perel erzählte von seiner Jugendzeit und dass er sich als Jude eine Nazi- Uniform anzog, um sich zu schützen. Er musste sich auch einen falschen Namen ausdenken, um nicht als Jude von den Nazis erkannt zu werden. Als Joseph Peters wurde er von den deutschen Soldaten in der Kompanie aufgenommen. Mit dem Soldaten Robert verband ihn ein Erlebnis, dass beide für sich behalten mussten, um nicht von den Nazis ermordet zu werden.

Ich fand die Lesung interessant und spannend.